Dubai und Abu Dhabi · 31. März bis 8. April 2018
Ende März 2018 bin ich mit Georg in die Emirate geflogen — zehn Tage, sieben Golfplätze, zwei Städte. Gebucht über golf.extra, Emirates direkt ab Zürich, Ankunft in Dubai kurz vor Mitternacht am 30. März.
Die erste Woche gehörte Dubai. Der Emirates Golf Club mit seinem Zeltdach-Clubhaus, das aussieht wie ein Beduinenlager aus Beton und Glas — vom Majlis Course sieht man die Türme der Marina über den Dünen stehen. Dann The Els Club in Dubai Sports City, wo eine Messingtafel am neunten Loch ankündigt, man betrete jetzt «The Lion’s Den»: die Bahnen 9, 10 und 11, bergauf, mit tiefen Fairwaybunkern. Der Ton der Tafel ist typisch für die Emirate — man nimmt sich ernst und macht gleichzeitig Witze darüber. Zwischen den Runden die Stadt: die Dubai Marina abends, wenn die Hitze nachlässt und die Hochhäuser sich im Wasser spiegeln.
Am 4. April ging es weiter nach Abu Dhabi, ins Crowne Plaza auf Yas Island. Abu Dhabi ist ruhiger als Dubai und golferisch der interessantere Teil der Reise. Yas Links ist der einzige echte Links-Kurs der Emirate, von Kyle Phillips gebaut, direkt am Wasser gegenüber der Achterbahn des Freizeitparks — eine Kombination, die es sonst nirgends gibt. Saadiyat Beach von Gary Player läuft über Dünen ans offene Meer. Und der Abu Dhabi Golf Club, Austragungsort der HSBC Championship, hat ein Clubhaus in Form eines Falken, der zur Landung ansetzt.
Kulturell zwei Bauten, die man gesehen haben muss. Die Sheikh-Zayed-Moschee, weiss und riesig, am schönsten in der blauen Stunde, wenn die Beleuchtung von Weiss ins Bläuliche kippt und die Arkaden golden bleiben. Und der Louvre Abu Dhabi, damals erst fünf Monate offen — Jean Nouvels flache Kuppel aus verschachtelten Metalllagen, durch die das Licht wie ein Sternenregen fällt.
Am 8. April zurück nach Zürich.